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Leichenfund in der Offenburger Oststadt vom 06. Juli 2016 - Einstellung des Ermittlungsverfahrens

Datum: 13.02.2017

Kurzbeschreibung: Nachdem am 06. Juli 2016 auf einem Grundstück in der Offenburger Oststadt ein Leichnam gefunden worden war, ist inzwischen das routinemäßig eingeleitete Todesermittlungsverfahren abgeschlossen. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod konnten nicht festgestellt werden. Vermutlich beging der Mann Suizid.

Ein Passant hatte am frühen Abend in der Nähe des Offenburger Bahnhofs in dichtem Buschwerk einen stark verwesten männlichen Leichnam entdeckt. Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab, dass der Mann letztlich an einer Unterkühlung in Verbindung mit Blutverlust verstorben war. Der Verstorbene wies Stichwunden auf. Allerdings wurden weder Abwehrverletzungen noch Zeichen anderer äußerer Gewalteinwirkung auf den Mann festgestellt. Die Stichverletzungen führten nicht unmittelbar zum Tod, sodass der Verletzte noch in der Lage gewesen wäre, Hilfe zu holen. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Verstorbene die Verletzungen selbst beibrachte. Bei ihm handelt es sich um einen 48-Jährigen aus dem Landkreis Emmendingen. Er befand sich aufgrund von Depressionen freiwillig zur Behandlung in einer Fachklinik. Seit dem 16. Juni 2016 galt der Mann als vermisst.

Da ein Fremdverschulden am Tod nicht festgestellt werden konnte wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt.

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