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Mann stellt sich nach Banküberfällen

Datum: 31.01.2018

Kurzbeschreibung: Willstätt/Günthersleben-Wechmar. Am 19. November 2017 hatte sich ein Mann bei der Polizei in Dresden gemeldet und angegeben, für zwei Banküberfälle verantwortlich zu sein. Er wurde in Untersuchungshaft genommen.

Am 31. August 2017 betrat ein maskierter Mann eine Bankfiliale in Willstätt. Dort forderte er unter Vorhalt einer Spielzeugwaffe die Herausgabe von Geld. Auch am 7. November 2017 forderte eine maskierte Person in einer Bankfiliale in Günthersleben-Wechmar in Thüringen Geld. Die Mitarbeiter dort wurden mit einer Schreckschusswaffe bedroht. In beiden Fällen erhielt der Mann kein Geld und ging unverrichteter Dinge.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen soll der 39-jährige Deutsche tatsächlich für die beiden Taten verantwortlich sein. Wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung in zwei Fällen wurde vor dem Landgericht Offenburg Anklage erhoben. Der Mann ist vorbestraft und verbüßte bereits eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten im Gefängnis. Da er möglicherweise aufgrund einer Erkrankung in seiner Schuldfähigkeit eingeschränkt ist, wird ein Sachverständiger zum Verfahren hinzugezogen. Geprüft werden wird auch, ob der Tatverdächtige im Fall einer Schuldunfähigkeit zur Vermeidung weiterer schwerwiegender Straftaten in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden muss oder die Voraussetzungen der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung vorliegen.

Als er sich bei der Polizei stellte und die Taten eingestand, bat der Mann um Hilfe. Er wolle keine Straftaten mehr begehen und keine Gefahr mehr für andere Menschen darstellen.

Rückfragen bitte an:
Staatsanwältin Kümmerle
0781/9331344

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