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Strafbefehle gegen zwei Bäckerei-Mitarbeiter wegen der Herstellung von Backwaren unter unhygienischen Umständen

Datum: 11.04.2018

Kurzbeschreibung: Bei einer Kontrolle der Lebensmittelüberwachung in den Betriebsräumen eines Ortenauer Backwarenherstellers ergaben sich hinsichtlich der hygienischen Zustände erhebliche Beanstandungen.

Die Staatsanwaltschaft Offenburg hat gegen den 49-jährigen verantwortlichen Qualitätsmanager und den 51-jährigen technischen Betriebsleiter des Backwarenherstellers den Erlass eines Strafbefehls wegen Verstoßes gegen das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetz beantragt. Die Kontrolleure der Lebensmittelüberwachung stellten eine Kontaminierung der Produktionsräume mit Nagerkot, Nagerurin und Spinnweben fest. In den Räumen wurden u. a. Weckmehl und Brösel als Zutat für eine Vielzahl von Backwaren hergestellt. Die Untersuchung der Backwaren durch das Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg ergab, dass die Backwaren für den Verzehr durch den Menschen ungeeignet waren. Die Ermittlungen ergaben auch, dass die betroffenen Produktionsräume bewusst vor den Behörden verschleiert worden waren, um einer Kontrolle durch die Lebensmittelüberwachung zu entgehen.

Die Strafbefehle wurden antragsgemäß durch das Amtsgericht Offenburg erlassen. Gegen die Verurteilung zu Geldstrafen von je 50 Tagessätzen haben beide Bäckerei-Mitarbeiter Einspruch eingelegt.

Rückfragen bitte an:
Staatsanwältin Kümmerle
0781/933134

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